Der 01.12. ist der Welt-AIDS-Tag, an dem wir uns in Deutschland über wichtige medizinische und präventive Erfolge freuen dürfen. Darüber sollten wir nicht vergessen: Immer noch infizieren sich weltweit jährlich 1,7 Millionen Menschen mit HIV. Allen voran der Globale Süden, der stark unter den Folgen von HIV leidet. Weltweit haben Millionen Menschen keinen Zugang zu antiretroviralen Therapien, sie sind für die ärmere Bevölkerung schlicht zu teuer. Das muss sich ändern! Gesundheit darf keine Ware sein.

Und auch trotz aller Erfolge, leiden HIV-Infizierte gerade 2020 am sozialen Stigma – in allen sozialen Schichten auf der ganzen Welt. Denn was die wenigsten Menschen wissen, ist, dass man trotz HIV-Infektion mit gut eingestellter Medikation ein „fast“ normales Leben führen kann.

Isabell Fuhrmann, Landtagskandidatin im Mannheimer Süden hierzu:
„Die Debatte über HIV wird überwiegend als diskriminierender, moralischer Schulddiskurs geführt. Die scheinbar monogame Mehrheitsgesellschaft fühlt sich von der teilweise promiskuitiven Sexualität schwuler und sexpositiver Communities angegriffen und beantwortet diese im Falle einer Erkrankung mit einem moralischen „selber schuld. “

Wenn du von Diskriminierung betroffen bist, Angst hast infiziert zu sein oder dich über das Thema weiter informieren möchtest, schau doch mal bei kosima-Mannheim.de oder der Aids Beratung der Stadt Mannheim nach:  https://www.mannheim.de/de/service-bieten/gesundheit/sti-aids-beratung

Welt-AIDS-Tag 2020